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Institut für Sozialpädagogische Forschung 
Mainz e.V.

ism

Das Institut für Sozialpädagogische Forschung Mainz e.V. (ism) wurde 1991 von Mitarbeiter/innen des Pädagogischen Instituts der Universität Mainz sowie Praktiker/innen aus der Sozialpolitik als gemeinnütziger Verein zur Innovation und Evaluation von sozialer Arbeit gegründet. Nach ersten Forschungs- und Planungsprojekten in den Arbeitsbereichen Jugendhilfe und Heimerziehung, die den Arbeitsbereich Jugendhilfe begründeten, entwickelte sich – ausgehend von der Begleitung und Bewertung des Europäischen Sozialfonds in Rheinland-Pfalz – seit 1995 die "Evaluation und Innovation von Arbeitsmarktpolitik" als zweiter großer Arbeitsbereich.

Seit seiner Gründung nimmt auch die wissenschaftliche Bearbeitung von Themen in den Bereichen Migration und Rassismus einen wesentlichen Raum und Stellenwert im Tätigkeitsspektrums des Instituts ein, was sich in zahlreichen Projekten und Veröffentlichungen niedergeschlagen hat.

Mit einer eigenen Schriftenreihe, einem interdisziplinär zusammengesetzten Stab von ca. 20 Mitarbeiter/innen aus Pädagogik, Soziologie, Politik- und Wirtschaftswissenschaften sowie derzeit ca. 20 laufenden Auftragsprojekten zählt das ism mittlerweile zu den renommierten sozialpädagogischen Forschungseinrichtungen mit einem breiten Spektrum empirischer Forschungsmethoden und ausgewiesenen Erfahrungen in handlungsorientierter qualitativer Forschung, Prozessmoderation und Evaluierung.

Zu den wesentlichen Auftraggebern zählen das Land Rheinland-Pfalz (Ministerien für Arbeit, Jugend, Bildung; Ausländerbeauftragte), verschiedene Gebietskörperschaften sowie regionale oder bundesweite Institutionen der kirchlichen Wohlfahrtsverbände und die Bundesministerien für Familie, Senioren, Frauen und Jugend bzw. Bildung und Wissenschaft.

Ausgewählte Projekte und Veröffentlichungen:

zu Migration und Integration:

  • Auswertung der Arbeitsstatistiken der Migrationsdienste des Deutschen Caritasverbandes (Beratungsdienste für ausländische Arbeitnehmer/innen, für Flüchtlinge sowie für Aussiedler), fortlaufend seit 1995; Auftraggeber: Deutscher Caritasverband, Referat für Migration und Integration
  • Entwicklung eines Multiplikatorenpakets "Migration" im Auftrag der Landeszentrale für politische Bildung RLP, 1997 und 2000 (Ergänzung)
  • Tagung: "Interkulturelle Kompetenz in den Betrieben"; Auftraggeber: Landesbeauftragte für Ausländerfragen, Interkulturelles Büro der Stadt Mainz u.a., 1999
  • Hamburger, F. u.a.: Migration. Geschichte(n) – Formen – Perspektiven. Ein Arbeits- und Lesebuch für Rheinland-Pfalz. Mainz und Schwalbach/Ts., 1997
  • Jafari Gorzini, M.; Müller, H. (Hrsg.): Handbuch zur interkulturellen Arbeit, Wiesbaden: WUS 1993
  • Landesbeauftragte für Ausländerfragen Rheinland-Pfalz u.a. (Hrsg.): Antirassistische Jugendarbeit, Mainz 1993

zu Rassismus/Fremdenfeindlichkeit:

  • Evaluation des Aktionsplans "Kommunale Bündnisse gegen Rechts"; Auftraggeber: Innenministerium Rheinland-Pfalz, 2001
  • Internationales Jugendseminar "Für Freiheit und Solidarität im vereinten Europa", Vorbereitung und Durchführung des Schwerpunkts "Migration und Rassismus in Europa"; Auftraggeber: Staatskanzlei Rheinland-Pfalz, 1998
  • ism (Hrsg.): Rassismus und Fremdenfeindlichkeit in Europa; Neuwied u.a.: Luchterhand 1997
  • ism (Hrsg): Differenz und Differenzen: Zur Auseinandersetzung mit dem Eigenen und dem Fremden im Kontext von Macht und Rassismus bei Frauen, Bielefeld: KT-Verlag 1994
  • ism (Hrsg.): Rassismus – Fremdenfeindlichkeit – Rechtsextremismus: Beiträge zu einem gesellschaftlichen Diskurs, Bielefeld: KT-Verlag 1993

Sozial-, Arbeitsmarkt- und Beschäftigungspolitik:

  • Pilotstudie/Entwicklungsprojekt: Steigerung des Ausbildungspotentials türkischer Unternehmen in Rheinland-Pfalz, Auftraggeber MASG Rheinland-Pfalz in Zusammenarbeit mit dem Türkischen Generalkonsulat, seit 1998
  • Handlungsorientiertes Forschungsprojekt: Verbesserung der sozialen und beruflichen Integration junger Menschen in Rheinland-Pfalz, Auftraggeber MKJFF in Kooperation mit MASG Rheinland-Pfalz, 04/2000-03/2002
  • Expertise: Ausbildungsabbruch in Rheinland-Pfalz, Auftraggeber MASG Rheinland-Pfalz, seit 03/2000
  • Ex-post Evaluation: Europäischer Sozialfonds, Ziele 3/4 1990-93 in Rheinland-Pfalz; Auftraggeber: MASG Rheinland-Pfalz 1995-1996;
  • Begleitevaluation: ESF Ziel 3 in Rheinland-Pfalz 1994-2000, Auftraggeber MASG Rheinland-Pfalz; laufend seit 1996

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